Geschichte

Die Geschichte des Bodensees findet ihren Ursprung in seiner Entstehung, welche bereits während der Würm-Eiszeit begann. Durch das Austreten des Rheingletschers im alpinen Rheintal wurde das Becken des Bodensees geformt. Allerdings wurden erst zu der Jungsteinzeit, von ungefähr 3000 v. Chr. und 1800 v. Chr. die ersten menschlichen Besiedlungen am Bodensee datiert.

Überreste von Pfahlbauten, die man am Überlinger See, am Obersee und der Konstanzer Bucht fand, zeugen von dieser Zeit. Fluchtburgen, welche aus der Zeit um 400 v. Chr. durch die Kelten erbaut wurden, erzählen, durch den Erhalt ihrer Ruinen, ebenfalls ihre Geschichte. Nachdem Julius Cäsar über die Helvetier siegte, übernahmen die Römer das Bodenseegebiet mit in ihr Reich.

Damals fand eine der bedeutendsten Seeschlachten statt. Die Römer kämpften zu Wasser gegen die Kelten. Überreste eines mutmaßlichen Marinestützpunkts der Römer wurden auf der Insel Mainau gefunden. Der Ort Bregenz, welcher zuerst von den Kelten als wichtigster Ort um den Bodensee gesehen wurde, wurde, nachdem er schnell römisches Stadtrecht erhielt und später zum Sitz des Präfekten der römischen Seeflotte wurde, zum wichtigsten Ort am Bodensee für die Römer.

Doch die Römer besiedelten nicht nur das Gebiet um das heutige Bregenz, welches damals den Namen Brigantion trug, sondern ebenfalls die Hügellandschaften rund um Landau, Konstanz, welches damals Constantia hieß als auch Arbor Felix, dass heutige Arbon. Mit dem Ende der römischen Herrschaft kamen die Alemannen an den Bodensee. Wesentliche kulturelle Veränderungen brachte die Zeit, nachdem die Alemannen das Christentum annahmen.

Kulturelle Veränderung durch den Bau der Abtei Reichenau und den Bischofssitz in Konstanz. Der dreizigjährige Krieg brachte eine weitere Seeschlacht, durch deren Verlauf wurden die staatlichen Verhältnisse neu zugeordnet.