Naturschutzgebiete

Rainer Sturm / Pixelio

Rund um den Bodensee gibt es eine Vielzahl von Naturschutzgebieten. Das Rheindelta gilt hierbei als das Größte der diversen Naturschutzgebiete am Bodensee. Besonderheit dieses Naturschutzgebietes ist, dass dort 340 Vogelarten beobachtet wurden, nachdem diesem Gebiet seit 1982 internationales Interesse gezollt wird. Es erstreckt sich über das gesamte Gebiet des Ufers entlang von der Flussmündung des alten Rheins bis zum Dornbirnerach bei Hard.

Dabei liegt der größte Teil dieses Naturschutzgebietes, welches in erster Linie vielen Vogelarten Lebensraum bietet, in Österreich. An den Ufern des Rheindeltas wachsen vielerlei Schilfarten, wodurch die Vogelarten geschützten Raum für ihre Brutstätten finden. Die Schweizer haben ein Naturschutzgebiet eingerichtet, um sich aktiv am Naturschutz zu beteiligen. Das am Bodensee eingerichtete Naturschutzgebiet Altenrhein zählt dazu. Im Kreis Baden-Württemberg steht das Gebiet Eriskircher Ried, welches sich über eine Gesamtfläche von ungefähr 552 Hektar ausbreitet.

Mit dieser Fläche ist es das größte Naturschutzgebiet am Nordufer des Sees. Seine Begründung liegt im Jahre 1939. Bei diesem Naturschutzgebiet handelt es sich ebenfalls um ein Gebiet, in dem viele, teilweise vom Aussterben bedrohten Wasservögel-Arten, Reptilien, Insekten, Fische und Amphibien geschützt werden. Durch seine Flachmoorflora, bietet es unzähligen Arten einen geeigneten Lebensraum. Doch auch Pflanzenarten, welche unter Naturschutz stehen, gehören zur Flora dieses Naturschutzgebietes.

Zu den insgesamt rund 650 Pflanzenarten zählen diverse Amaryllisgewächse, Birkengewächse, wie die Schwarz Erle, Enziangewächse und viele weitere Pflanzenarten. Das Europareservat, welches bei Konstanz liegt, das Wollmatinger Ried, zählt ebenfalls zu einem der vielen Naturschutzgebieten rund um den Bodensee. Internationale Bedeutung erlangte das Wollmatinger Ried 1976. Seitdem gilt es als Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung.