Ökologie

Nachdem das Gebiet rund um den Bodenseeraum im 19. Jahrhundert stark besiedelt, sprich bebaut und zuvor gerodet wurde, wurden einige Gebiete um den Bodensee renaturiert. Das brachte Besonderheiten mit sich, wie beispielsweise eine weitläufige Waldlandschaft am Bodanrück. Ebenfalls findet man in der Umgebung vom Bodensee Pflanzen, welche ursprünglich dort nicht heimisch waren.

Der Lungenenzian, die Sibirische Schwertlilie und diverse Arten des Knabenkrauts zählen dazu. Ebenso wurden die Fischarten, welche an der starken Wasserverschmutzung im letzten Jahrhundert stark litten, und deren Bestand zurück ging, renaturiert, indem man Laichplätze schuf. Mittlerweile gibt es wieder 45 Fischarten, die sich im Bodensee tummeln. Hinsichtlich der Lage des Bodensees gilt es als Besonderheit, dass dort die Fischarten, Saibling und Felchen vorkommen. Als typische Fischarten gelten der Aal, der Hecht und der Wels. Wobei manche der Welse eine Größe von bis zu drei Metern erlangen.

Wobei es den Bodenseefelchen in einer großen Anzahl gibt, wodurch diese Fischart seinen Namen bekam. Die Wasserqualität ist so gut, dass die umliegenden Gemeinden daraus ihr Trinkwasser beziehen. Besonders wichtig ist der Bodensee mit ihren Inseln für die vielen Zugvögel, die diese Insel zum Rasten nutzen.

Jedes Jahr finden sich Seetaucher, wie der Eistaucher, der Sterntaucher und der Prachttaucher in unzähliger Anzahl am Bodensee ein, um dort mit weiteren Vogelarten, wie dem Alpenstrandläufer, dem Kiebitz und dem großen Brachvogel, zu überwintern. Das Blesshuhn und der Haubentaucher finden am Bodensee im Frühjahr Ihre Brutstätte. Wesentlicher Aspekt, was die hohe Anzahl der dort heimischen Vogelarten anbelangt, stellen die vielen Naturschutzgebiete, welche man rund um den Bodensee findet, dar.