Kitesurfen

Das Kitesurfen ist eine Wassersportart, die in Deutschland seit ungefähr 10 Jahren stets an Beliebtheit gewinnt. Hierbei handelt es sich um eine Form des Surfens, die eine Kombination aus Windsurfen und Snowboarden ist. Das Besondere am Kitesurfen ist, dass man an einem Schirm angebunden ist, durch den man die Geschwindigkeit, den Antrieb erhält. Diese Wassersportart begeistert Sportler, die durch das herkömmliche Surfen, keine Befriedigung finden, sondern die einen besonderen Kick suchen.

Auf dem Bodensee ist das Kitesurfen ein Thema, welches die Gemüter erregt. In bestimmten Regionen gibt es eine Sonderregelung, die das Kitesurfen erlaubt. Allerdings gibt es rund um den Bodensee viele Verfechter dieser Regelung. Der Zwiespalt zwischen den Kitesurf-Begeisterten und den Verfechtern liegt darin begründet, dass es rund um den Bodensee eine Vielzahl von Naturschutzgebieten gibt.

In diesen Naturschutzgebieten findet eine große Vogelarten Vielfalt ihren Lebensraum. Da das Kitesurfen eine sehr rasante Sportart ist, sprechen sich die Naturschützer gegen sie aus, weil sie die Vogelarten durch die Schirme, den sogenannten Kites, in Gefahr sehen. Da die Regelungen von Region zu Region variieren, empfiehlt es sich, sich in einer Surfschule zu informieren, inwiefern die Regelung auf das Gebiet in dem man seinen Urlaub verbringt, gestaltet ist.

Eine Region, in der das Kitesurfen gestattet ist, findet man am Rohrspitz. Allerdings sind die Richtlinien der Genehmigung sehr streng gestaltet und bei nicht Einhaltung behördlich angezeigt. Die Sicherheit der Badegäste ist Priorität Nummer eins und darum ist das Kitesurfen lediglich mit einem Abstand von 200 m zum Ufer gestattet. Ebenso muss das Surfbrett mit der Adresse, nebst Telefonnummer des Besitzers gezeichnet sein.